Lange Nacht der BibliOÖtheken
Lange Nacht der Bibliotheken in Schwertberg, 24. April 2026
Mit 17 Erwachsenen und 15 Kindern als Vorleserinnen und Vorleser wurde die Lange Nacht der Bibliotheken in Schwertberg zu einer abwechslungsreichen Veranstaltung. Insgesamt standen 32 Bücher am Programm.
Auch viele junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer – teils noch Leseanfänger – präsentierten ihre Texte vor Publikum. Einige lasen gemeinsam mit einem Elternteil, Felix und Leo Schönböck trugen ihre Beiträge sogar auswendig vor.
Silvia Taschler erzählt das Märchen „Der dankbare Kranich“ gemeinsam mit ihren Kindern als Papiertheater. Andrea Guttmann ergänzte das Programm mit einem selbst verfassten Märchen.
Nebenbei wurden zum „Schwerberger Hanami-Fest“ eingeladen: Seit Anfang April widmete sich die Bibliothek Schwertberg bereits dem Land der aufgehenden Sonne, nämlich Japan: Ein großer runder Tisch lädt zum gemeinsamen Verweilen ein und greift die Stimmung einer Teezeremonie auf. Passend dazu gibt auch neue „Heilsame Bücher“ von japanischen Schriftsteller:innen, deren Ziel es ist uns in aufwühlenden Zeiten zu trösten, zu beruhigen und innerlich voranzubringen.
Für Kinder gab es bei der Langen Nacht Mitmachangebote: Sie konn
Raphael macht Kuhimino-Bändern
ten Sakura-Blütenkränze basteln, Origami falten sowie Omamori, Kumihimo und Omikuji gestalten. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, sich an Ikebana, der japanischen Kunst des Blumenarrangierens, zu versuchen. Ergänzt wurde das Angebot durch eine japanisches Kinder-Rätselquiz: Infotafeln waren in der gesamten Bibliothek verteilt und gaben Einblicke in Kultur, Natur und Tradition Japans.
Für einen besonderen musikalischen Akzent sorgt bei der Langen Nacht das Blockflöten-Ensemble "Jololenka" der Landesmusikschule Schwertberg, das um 18:00 und 19:00 Uhr in der Bibliothek auftrat. Beim diesjährigen "Prima la Musica- Landeswettbewerb" erspielten sie einen 1. Platz mit Auszeichnung und wurden zum Bundeswettbewerb eingeladen. Charlotte Ginner, Johanna Ginner , Franziska Lettner und Helene Stingeder haben sich intensiv auf diesen Wettbewerb in der Musikschule Schwertberg vorbereitet und werden ihr Programm bei der "Langen Nacht der BibliOÖtheken" präsentieren. Mit einem altenglischen Liebeslied "Can she excuse my wrongs" starten sie, gefolgt von einer Canzone im alten Stil. Anschließend spielen sie aus Vivaldis Konzert in a-moll, den 1. und zweiten Satz. Zum Schluss spielen sie eine moderne Komposition "Der Hecht von Agnes Dorwarth". Ausgangsmaterial dieser Komposition war das Gedicht "Der Hecht" von Christian Morgenstern.